Produkte zur Wühlmausbekämpfung
Wühlmausbekämpfung: Tipps und Hinweise zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben
Wühlmäuse (auch Schermäuse genannt) können im Garten oder auf landwirtschaftlichen Flächen erheblichen Schaden anrichten. Sie graben weitläufige Gänge und Tunnel, fressen Wurzeln sowie Knollen und schädigen damit Zier- und Nutzpflanzen gleichermaßen. Um den Bestand der Wühlmäuse nachhaltig zu reduzieren und Ihre Pflanzen zu schützen, gibt es verschiedene Methoden der Bekämpfung. Dabei ist es jedoch unerlässlich, die jeweils geltenden Landes- und Regionalgesetze zu beachten.
1. Vorbeugung und natürliche Maßnahmen
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Angepasste Gartenpflege
- Sorgen Sie für eine regelmäßige Bodenbearbeitung, da frisch aufgelockerte Böden für Wühlmäuse weniger attraktiv sind.
- Entfernen Sie pflanzliche Abfälle und Fallobst zeitnah, damit sich die Nagetiere nicht ungehindert vermehren.
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Natürliche Feinde fördern
- Greifvögel, Füchse oder Katzen zählen zu den natürlichen Feinden der Wühlmäuse. Ein naturnaher Garten (z. B. mit Hecken oder Bäumen) bietet Nistplätze für Vögel und hilft, das Gleichgewicht in der Tierwelt zu erhalten.
- Der Einsatz von Duftstoffen oder pflanzlichen Abwehrmitteln (z. B. Knoblauch, Kaiserkronen) kann das Vorkommen ebenfalls reduzieren.
2. Mechanische Fallen
Mechanische Fallen sind eine effektive, häufig eingesetzte Methode zur Wühlmausbekämpfung. Es gibt verschiedene Arten von Fallen, beispielsweise Kastenfallen, Schussfallen oder Zangenfallen.
- Achten Sie darauf, dass die Fallen richtig aufgestellt werden und den Tieren keine unnötigen Qualen zufügen.
- Kontrollieren Sie sie regelmäßig, um gefangene Wühlmäuse zeitnah zu entfernen und mögliche Fehlfänge zu vermeiden.
Bitte beachten Sie, dass für den Einsatz bestimmter Fallen in manchen Regionen Genehmigungen oder andere rechtliche Einschränkungen gelten können.
3. Chemische Bekämpfung
Bei starkem Befall greifen manche Garten- und Landbesitzer zu chemischen Mitteln (z. B. Ködergifte). Diese Vorgehensweise erfordert jedoch besondere Vorsicht und ist oft nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt.
- Chemische Mittel können nicht nur Wühlmäuse, sondern auch andere Tiere, wie Haustiere oder Nützlinge, gefährden.
- Bei unsachgemäßer Anwendung besteht zudem das Risiko, dass Boden und Grundwasser belastet werden.
- In vielen Regionen gelten daher strenge Vorschriften für den Einsatz von Rodentiziden. Informieren Sie sich genau über die dort geltenden Genehmigungs- und Meldepflichten.